Dachservice

Schieferarbeiten

Es gibt Regionen in Deutschland, in denen war Schiefer einst bevorzugtes Material für die Dachdeckung. Auch dort ist es seltener geworden, das Schieferdach, obwohl seine Schönheit zu überzeugen vermag. Schiefer ist dennoch nicht von den Dächern verschwunden, gewinnt als ästhetisches Element auch in der Moderne wieder an Reiz als Material zur Dachdeckung. Manch Hausherr lässt nur Giebel, Schornstein oder einen vom Dach aufragenden kleinen Turm mit Schiefer verkleiden und schafft so eine gelungene Kombination aus Ziegeldach und Schieferelementen. Kommt dann noch der ein oder andere Dachschmuck dazu, vielleicht eine Dachfigur oder eine Wetterfahne, so könnte das Hausdach zur Zierde eines ganzen Viertels werden.

Schiefer — ein edles Material

Schiefer ist ein vor etwa 400 Millionen Jahren entstandenes Gestein. Als Baumaterial wurde es beispielsweise im Rheinland bereits in der Römerzeit abgebaut. Meist hat Schiefer die allseits bekannte blau-graue Farbe; es gibt allerdings auch ungefärbten Naturschiefer in Grün-, Rot- oder Rotbrauntönen, er ist jedoch eher selten. Je nach Herkunft des Schiefers werden in Deutschland etwa Moselschiefer, Thüringer-, Rheinischer oder Sauerländer Schiefer unterschieden. Schiefer gilt als langlebig und sehr beständig gegenüber Umwelteinflüssen.

Das Schieferdach

Naturstein wurde als Material für die Dachdeckung weit vor Beginn der christlichen Zeitrechnung verwendet. Schieferdächer, die nach Art der Römerzeit gebaut wurden, existierten bis heute in Deutschland. Schlösser und Kirchen wurden insbesondere im Mittelalter häufig mit Schiefer verziert. Einfache Häuser bekamen dagegen erst im 19. Jahrhundert verstärkt Schieferdächer und Fassaden mit Schieferverkleidung. Meist besteht die Unterkonstruktion eines Schieferdaches aus Holz; Schieferschindeln werden dort mit Spezialnägeln angebracht. Erkundigen Sie sich nach den verschiedenen Methoden, ein Dach mit Schiefer zu decken: Besonders individuell ist die so genannte Wilde Deckung, bei der der Schiefer vor Ort, passend zum jeweiligen Dach zugeschnitten wird. Andere Arten der Dachdeckung mit Schiefer sind etwa die Altdeutsche Deckung und die Schuppendeckung. Ein Nachteil von Schiefer als Dachauflage ist sein Preis: Schieferdächer sind im Allgemeinen teurer als beispielsweise klassische Dächer mit Tondachziegeln.

Schiefer als ästhetisches und funktionales Element

Wer sich ein ganzes Schieferdach aus echtem Schiefer nicht leisten, dennoch auf den edlen Naturstein nicht verzichten möchte, der kann Teile seines Daches oder die Giebel mit Schiefer verkleiden lassen. Eine Schieferverkleidung — beispielsweise für den Schornstein — ist jedoch nicht allein Ausdruck reizvoller Architektur. Schiefer vermag auch, den Schornstein vor Wind und Wetter zu schützen und ihm so eine längere Haltbarkeit zu geben. Gemeinsam mit einer effektiven Dämmung kann Schiefer auch die Giebel sowohl gegen Wärmeverlust wie gegen Feuchtigkeit absichern. Und er bleibt einfach eine Augenweide, die gewiss auch den Nachbarn gefallen wird. Schiefer schimmert, glänzt und beeindruckt durch die fließenden Übergänge von Schindel zu Schindel, wodurch homogen wirkende, schön anzusehende Flächen entstehen. Auch für Türmchen und Rundungen am Dach ist Schiefer deshalb bestens geeignet.

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