Flachdachsanierung

Arten von Flachdächern

Flachdächer existieren als so genannte Warmdächer oder als Kaltdächer, auch nicht belüftete und belüftete Flachdächer genannt. Bei Warmdächern liegen die Dachhaut (die Dachisolierung) und die Wärmedämmung unmittelbar auf der tragenden Konstruktion des Baus. Eine Variante sind die Umkehrdächer, bei der die Wärmedämmschicht außen vor der Dachhaut angebracht wird. Kaltdächer besitzen zwischen der auf der Tragkonstruktion aufliegenden Dämmschicht und der Dachhaut eine zusätzliche Schicht, in der Luft zirkulieren kann. Das Warmdach ist meist einfacher zu realisieren, das Kaltdach schützt die Wärmedämmung besser und Kondenswasser kann, dringt es durch die Dämmschicht, durch die zirkulierende Luft innerhalb der Luftschicht entweichen.

Um vorab zu vermeiden, dass Kondenswasser vom Inneren eines Baus durch die Dachkonstruktion in die Bausubstanz dringt, wird bisweilen eine so genannte Dampfsperre zwischen die Massivdecke, also die Tragkonstruktion, und die darüber liegende Schicht gelegt. Neben relativ kleinen Flachdächern, etwa für Bungalows, existieren vor allem bei Industriebauten auch Flachdächer mit einer Größe von mehreren Tausend Quadratmetern. Nicht jedes Flachdach benötigt eine Wärmeisolierung; bei der Bedachung von Tiefgaragen etwa ist eine Wärmedämmung nicht nötig.

Je nachdem, ob die Flachdach-Sanierung mit oder ohne Wärmedämmung ausgeführt werden soll, kommen unterschiedliche Materialien zum Einsatz, beispielsweise Polyurethan oder Polyurea.

Weiter: Beschichten, dämmen schützen: mit Polyurethan!

Jetzt unverbindliches Angebot anfordern