Flachdachsanierung

Beschichten, dämmen, schützen: mit Polyurethan!

Wer das Flachdach eines Wohnhauses sanieren möchte, kommt mitunter gar nicht um eine verbesserte Dämmung des Daches herum: Seit dem Jahr 2002 gilt die Energie-Einsparverordnung in Deutschland (EnEv), die auch bei Sanierungen häufig verbindliche Werte für die Dämmung vorgibt. Wird ein Dach gleichzeitig neu beschichtet und gedämmt, so ist Polyurethan-Pur-Spritzschaum ein geeignetes Beschichtungsmaterial.

Der Arbeitsablauf bei der Sanierung könnte wie folgt aussehen:

  • Mitunter liegt Kies als oberste Schicht auf einem Flachdach. Er soll die unter ihm liegenden Schichten insbesondere vor aggressivem UV-Licht der Sonne schützen. Ist Kies vorhanden, so muss er in einem ersten Schritt der Flachdachsanierung vorläufig weggeräumt werden.
  • Der Untergrund wird danach ausgebessert, größere Risse im Dach werden vorab gekittet.
  • Anschließend wird beispielsweise Polyurethan-Pur-Spritzschaum auf diesen Untergrund gespritzt. Es dient nicht allein der Abdichtung des Flachdaches, sondern trägt auch gleichzeitig zu erhöhter Wärmedämmung bei. Der Spritzschaum sorgt unter anderem für geringere Reaktion der Dachbeschichtung auf Schwankungen der Temperatur: Dadurch ist die Gefahr der Rissbildung im Dach verringert. Polyurethan gehört zu den so genannten Duroplasten, Kunststoffen, die durch chemische Reaktion erstarren, anschließend auch bei hohen Temperaturen fest bleiben und sich nur wenig verformen.
  • Über die Polyurethan-Schicht wird eine weitere Schutzschicht, in diesem Fall gegen UV-Licht, aufgesetzt. Sie besteht aus einem Elastomer. Elastomere sind Kunststoffe, die ohne große Krafteinwirkung gedehnt oder gebogen werden können, anschließend jedoch wieder ihre Ursprungsform annehmen.
  • Eine eventuell zuvor vorhandene Kiesschicht wird wieder aufgetragen.

Weiter: Flachdachsanierung ohne Wärmedämmung

Jetzt unverbindliches Angebot anfordern