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Dach decken selbst gemacht? Nur im Einzelfall!

Die Kunst, ein Dach zu decken, ist keine, die man mal so eben nebenbei erlernt. Das Dachdecken erfordert Know-how sowie handwerkliches Geschick. Geht es um größere Arbeiten, etwa um das Dach des Eigenheims, sollte man deshalb auf professionelle Dachdeckerbetriebe zurückgreifen. Wer sich für geschickt genug hält, den Ehrgeiz hat, sich selbst im Dachdecken zu probieren, könnte allerdings beispielsweise den Bau eines Terrassendachs als Versuchsfeld wählen.

Können Sie, was Sie können wollen?

Tonziegel in 3 FarbenNein, ein Hausdach ist wirklich kein Betätigungsfeld für Laien: Zu groß könnten die Schäden bei nicht sachgerecht ausgeführter Arbeit werden. Eventuell wird das Dach etwa undicht konstruiert, Wasser dringt in die Bausubstanz und greift das Mauerwerk an. Fachbetriebe garantieren Ihnen, dass so etwas nicht passiert; das Dachdecken gehört bei ihnen zum Alltag. Überlassen Sie solch wichtige Arbeiten deshalb wirklich besser denen, die es über Jahre hinweg gelernt haben.

Bei Terrassendächern wären schlimmstenfalls auftretende Mängel jedoch etwas weniger gefährlich, sodass sich der Bau eines Terrassendachs auch für den ambitionierten Laien eignet. Aber auch in dem Fall sollte man sich zuvor überlegen: Traue ich mir die Arbeit wirklich zu? Kann ich das, was ich tun möchte? Zwar müssen Sie bei Mängeln, die durch das Dachdecken bei einem Terrassendach entstehen, nicht mit Wasser in der Bausubstanz rechnen. Aber wenn ihre Arbeit sehr ungünstig verläuft, verlieren sie Materialien, Zeit und damit auch Geld. Wenn Sie sich nach sorgfältiger Überlegung als Dachdecker betätigen möchten, legen Sie los!

Arbeitsschritte beim Dachdecken für ein Terrassendach

Voraussetzung für eine eigene Dachdeckung ist zunächst, einen ordentlichen Untergrund, einen Dachstuhl zu bauen. Dafür werden Pfetten auf Wände und Pfeiler der Terrasse, die beispielsweise aus gemauerten Kalksandsteinen bestehen, angebracht. Pfetten sind Holzbalken, die parallel zum Dachfirst laufen und den unteren Teil der Dachkonstruktion bilden. Danach werden Sparren angebracht; eventuell wird eine Schicht aus Bastmatten aufgelegt, anschließend folgen die Dachlatten. Die Unterkonstruktion ist fertig. Als Dachsteine werden beispielsweise Betondachsteine verlegt. Wichtig ist es dabei, erst einmal am unteren Teil des Daches eine vollständige Reihe Dachsteine zu legen. So kann man sehen, wie man legen muss, damit die Dachpfannen die ganze Breite des Daches abdecken.

Dann sollte man sich bis zum oberen Rand des Dachs vorarbeiten. Suchen Sie sich Helfer, um einen schnellen Transport der Dachpfannen vom Lagerort zum Dachstuhl zu gewährleisten. Neben den normalen Dachpfannen werden Sie auch Ortgangpfannen benötigen, die speziell für die Dachabschlüsse taugen. Dichtklammern und so genanntes Firstband können den First, also den oberen Abschluss des Daches bilden. Alternativ konstruieren Sie den First bei Terrassendächern mit Mörtel. Viel Spaß und viel Erfolg beim Dachdecken!

Weitere Inspirationen und Ideen zum Thema Dachdecken finden Sie beim Traumhaeusle, im Gärtnerblog und beim Selbermacher.

3 Reaktionen zu “Dach decken selbst gemacht? Nur im Einzelfall!”

  1. mohamed biyad

    ich möchte sie höflisten fragen:ob sie haben oder verkaufen
    broschüre oder bücher ,über den dach aarbeiten.Flachdach,und
    normalen schregdach.ich versuche an selbeste (INS AUSLAND meiner haus. an zu vertigen.)
    herzliechen grüß

  2. Hillner, Sieglinde

    Wie viel Zentimeter muss der First jeweils links und rechts auf dem Dachstein liegen? (Frankfurter Pfanne)

  3. Uwe

    Der erste Satz ist sehr wichtig. Man kann auch viele Schäden anrichten… Aber für alle die es sich zutrauen, viel Erfolg!

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